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Happy Birthday Marwyn


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Heute hat Marwyn seinen 7.ten Geburtstag und es gab eine kleine Überraschung auf seinem Paddock für ihn. 

Zudem habe ich heute ein paar neue Bilder vom 1.Mai in das Album 2020 von Marwyn eingefügt. Viel Spaß beim Ansehen. 

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April 2020


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Tja, nun sind sie alle dahin unsere Pläne für 2020 - dank Corona :-( . 

Ich bin sehr traurig, dass nun auch noch die Bundesschau der IG Welsh Ende August abgesagt wurde. Nun müssen wir eben zu Hause weiter trainieren und uns einfach mit anderen Dingen beschäftigen. Wenn es wieder die Möglichkeit gibt, dass wir auf Kurse fahren dürfen, dann plane ich jetzt einfach einen Zirkuslektionenkurs oder auch mal einen Naturtrail zu besuchen. Außerdem würde ich gerne mit Marwyn mal Schwimmen gehen oder auch mal auf einen Geländeplatz fahren. Wie ihr seht reite ich mittlerweile den Marwyn auch viel mit dem Bosal und meinem Hidalgo Lederbaumsattel - es macht uns beiden viel Spaß. 

Im April sind Marwyns Fohlen geschlüpft: St. Georgens Lady Arien - Palomino Stutfohlen aus der St. Georgens Silwen und St. Georgens Lady Galadriel - ebenfalls ein Palomino Stutfohlen aus der Taraco Millilani. Herzlichen Glückwunsch an das St. Georgens Gestüt. 

Pläne 2020


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Ja, unsere Pläne für 2020 sehen wie folgt aus….

Anfang April fahre ich mit einer Freundin zusammen zum Heidehof und werde Marwyn mal woanders reiten. Zudem möchte ich gerne ein bisschen Springen und ein paar Trailhindernisse üben. 

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Anfang Juni stehen die Welsh Sports Days der IG Welsh in Villmar auf dem Programm, wo ich sehr gerne wieder die Ü40 Masterclass reiten würde und vielleicht auch ein Hunterspringen und den Trail oder auch die Freizeitreiterrittigkeit. 

Ende Juni geht es zur Regionalschau der IG Welsh nach Lohra für die Sattelklasse und für die Schau, aber dafür muss ich einen erfahrenen Hengstläufer finden, denn ich kann so schnell nicht laufen… ;-) 

Ende August steht dann noch die Bundesschau der IG Welsh in Remlingen auf dem Plan, darauf freue mich auch schon sehr. Mal sehen, was da so alles ausgeschrieben wird. 

Ich reite derzeit sehr viel mit dem Bosal, denn das macht mir weiterhin unglaublich Spaß und wie schon Radnor gefällt es auch dem Marwyn. 

Ach ja und was auch unbedingt auf meiner Liste steht ist ein Shooting von mir und Marwyn, damit ich auch mal anständige Fotos von uns habe. 


Weihnachten und das neue Jahr

Marwyn macht mir sehr viel Freude, er lernt schnell und ist wirklich ein sehr kooperativer Partner. Ich mag seinen Charakter, da er wirklich auf eine sehr liebenswürdige Art und Weise seine „Ponyfrechheit“ ausprobiert. Er versucht einfach ab und an mal zu probieren, was man so machen kann, wenn man seine eigenen Ideen testet. Einmal wollte er im Trab aus der Hallentür verschwinden, einmal dachte er, dass es lustig wäre einen Meter vor der Bande im Rechtsgalopp auf dem Zirkel, mal nach links abzubiegen. Aber all diese charmanten Versuche sind absolut kontrollierbar und je besser ich ihn kennenlerne umso eher kann man ihm ansehen, wenn er „selber“ was plant…. ;-) Ich mag diese Art von ihm, denn sie zeigt mir, dass er nicht einfach „funktioniert“ sondern er trotzdem er selbst bleiben kann. 

Marwyn hat im Dezember als Sven (aus Eiskönigin) mit mir als Olaf bei unserer Weihnachtsfeier im Stall mitgewirkt. Er hat das wirklich toll gemacht, denn wir kannten uns da ja noch nicht so lange. Der Applaus und die ganzen Menschen in der Halle haben ihn gar nicht interessiert. Er hat nun manchmal verwundert geschaut, wenn ich als Olaf um ihn herum getanzt habe…. ;-). Ich habe noch ein paar Aufnahmen in den Ordner 2019 aus dem alten Jahr hochgeladen. Anschauen lohnt sich. 

Meine Töchter mögen ihn auch sehr und haben ihn auch das eine oder andere Mal zum Reiten schon gemopst. Davon habe ich ein paar Bilder gemacht, die ich ins Album 2020 eingefügt habe. 

Marwyn hat zudem den „Smiley“ (Flehmen auf Kommando), das „Nein“ sagen (Kopfschütteln auf Kommando) und das Heben des Vorderbeins auf Touchieren (als Vorstufe zum spanischen Schritt) gelernt. 

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Training

Marwyn und ich lernen uns besser und besser kennen und wir arbeiten viel an den Übergängen und auch den Seitengängen in Schritt und Trab. Die Geraderichtung ist ebenfalls ein Hauptbestandteil unserer Arbeit. Wir waren jetzt schon des öfteren mit anderen Pferden zusammen in der Halle und Marwyn findet manche Pferde uninteressant und manche interessanter, dabei ist aber egal, ob es Stute oder Wallach ist. Wenn er sie toll findet, dann blubbert er beim Vorbeireiten immer wieder und guckt auch gerne in die Richtung. Er lernt, dass zuviel Gucken und sich nicht auf das Reiten zu konzentrieren, mehr Arbeit und einen schnelleren Wechsel von verschiedenen Aufgaben bedeutet ;-) und er mehr aufpassen muss, was als nächste Hilfe kommt. 

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Ich habe wieder neue Bilder in sein Album gefügt. Leider hatte ich noch nicht die gute Kamera dabei und darum ist die Qualität nicht so prima. Ich hoffe, dass sie Euch trotzdem gefallen. 

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Marwyn zieht ein

Am Montag vor einer Woche bin ich morgens um 7:45 Uhr Richtung Wagenfeld mitdem Hänger im Schlepptau losgefahren. Es gab nur einmal einen kurzen Stau und ich kam gegen 13:00 Uhr im Hotel an. Um 13:45 Uhr war ich zusammen mit meiner Freundin Tina bei Corina und ihrem Mann und wir haben den Papierkram erledigt. Im Anschluss bin ich den Marwyn ein wenig auf dem Platz geritten. 

Dienstag morgen war ich um 7:15 Uhr auf dem St. Georgens Hof und Corina hat den Marwyn um 7:45 Uhr auf meinen Hänger geführt. Natürlich sind ein paar Tränen geflossen, denn wenn man mit Herz dabei ist, dann tut ein Abschied immer weh. 

Marwyn stand die 5 Stunden Fahrt ohne Stau ganz ruhig auf dem Hänger und wir waren wieder um 13:00 Uhr in Darmstadt. Er stieg ganz lieb aus und ließ sich in die Halle führen. Da durfte er erst an der Longe etwas Dampf ablassen und die Halle kennenlernen bevor ich ihn dann frei laufen lassen habe. Er musste sich gleich 5 mal wälzen. 

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Seitdem steht er jeden Tag von 8-18:30 Uhr auf seinem Paddock und nachts in der Box. Er hat sich prima eingelebt und wird von Tag zu Tag ruhiger und gelassener. 

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Ein paar Bilder sind in seinem Album 2019 zu finden. :-) 

Traumerfüllung

Wo soll ich anfangen? 

Am 12.09.2019 habe ich den Kaufvertrag unterschrieben und mir einen sehr lang gehegten Traum eines buckskin farbenen Welsh Cobs erfüllt. Am 31.08. war ich in Wagenfeld zusammen mit meiner großen Tochter, da ich einige Wochen zuvor die Verkaufsanzeige von Marwyn gesehen hatte. Ich freue mich so sehr auf den 16.10.2019 - da werde ich ihn endlich zu mir holen. Ganz gespannt erwarte ich unser Kennenlernen und was ich alles mit ihm und durch ihn Lernen werde. 

Jedes neue Pferd ist ein eigenes Individuum und es kennenzulernen und mit ihm zu kommunzieren ist eins der interessantesten Dinge bei der gemeisamen Arbeit. Ich arbeite immer PRO Pferd und reflektiere sehr viel. Mir macht es Freude meinen Partner Pferd zu motivieren, so dass wir Beide gemeinsam Spaß am Arbeiten haben. Respekt, Liebe und Vertrauen sind für mich die Pfeiler guter Zusammenarbeit. Ich möchte nicht, dass mein Pferd funktioniert, ich möchte, dass es seinen Charakter lebt und so natürlich wie möglich bleibt. Dadurch verliert es niemals seinen Glanz, seine innere Freiheit und den Adel, den die Natur diesem wundervollen Geschöpf mitgegeben hat. 

Nuno Oliveira sagte mal: 

„Ich glaube, dass es zwei Arten von Reitern gibt, solche, die ihr Pferd recht geschickt wie ein Werkzeug benutzen, und solche die es lieben und die wollen, dass es alle Eleganz zum Vorschein bringt, die es nur haben kann.

Die ersten sind nicht weniger Experten als die letzteren. In Dressurprüfungen mögen sie gar überlegen sein, weil sie nie das Risiko eines Fehlers aufgrund eines Nachgebens der Hand oder zugunsten der Légèreté eingehen. Die letzteren sind immer in Gefahr die verkannten Meister dieser Kunst zu sein. Von der großen Masse der Reiter werden sie nicht verstanden, da diese den Unterschied in den eingesetzen Mittlen nicht erkennen. 

Nur die letzteren genießen jenes echte Vergnügen, ein Pferd unter dem Sattel zu haben, das ohne Zwang mitarbeitet, wie ein Freund.“  


Jeder der mich kennt, weiss das dieser Schritt kein leichter ist, da meine Zeit ist begrenzt ist (Familie, Job und Haushalt) und ich nicht zwei Welsh Ponys gerecht werden kann. Leider musste ich darum eine schwere Entscheidung treffen, ich musste einen neuen Platz für mein Seelenpferd Llanarth Old Radnor finden. Durch meine zwei Bandscheiben OP’s kann ich Radnor mit seinem Schwung nicht mit Sattel im Trab sitzen, auch der Galopp fällt mir schwer. Ich habe ein wundervolles Zuhause für Radnor gefunden, er zieht Ende Oktober 2019  zu einer sehr guten Freundin in den Schwarzwald. Ich bringe ihn als „Leihgabe“ zu Larissa und weil sie mir in vielem sehr ähnlich ist, wird sie dem Puschelmann ein tolles Heim mit viel Liebe und Verstädnis geben.

Ich werde natürlich weiterhin auch meine Homepage 

Radnor.de

 updaten und über mein Herzenspony berichten. 


© Caro 2020